Tucson - Sedona, 295miles / 475km

Los Angeles - Tucson  gesammte Reiseroute  Sedona - Monument Valley

Unsere Erlebnisse auf diesem Streckenabschnitt:
Vom Samstag 1. Mai bis zum Dienstag 4. Mai 2010

Die vergangenen 3 Nächte auf dem gleichen Camping Platz haben uns und den Kindern gut getan. Jetzt ging es in Richtung Norden, in Richtung Büffel! Aber zuerst machten wir einen Zwischenstopp im Rawhide. Diese Westernstadt im alten Stihl gebaut, hat keinen historischen Hintergrund, aber war trotzdem unterhaltsam.
Die Nacht verbrachten wir in Phoenix um dann am kommenden Tag weiter nach Norden vor zu rücken. Wir übernachteten in Black Canyon City und dann auf dem Camping Lo Lo Mai kurz vor Sedona. Dazwischen besuchten wir die beiden National Monuments Montezuma Castle National Monument und Tuzigoot National Monument.
Am kommenden Morgen geht es in Richtung Sedona zum Red Rock State Park.
Dort haben wir den ganzen Tag verbracht. Wir machten eine kleine Wanderung von ca. 3 Meilen. Mangels anderer Tiere war Florian mal ein Pinguin, mal ein Tiger oder ein Frosch. Tobias hat sich, wie wir auch, über die ganz speziellen Farben gewundert, Ronja ist einfach mitgelaufen und Romina hat das Ganze von Muettis Rücken angeschaut. Da wir auf dem Camping Platz gleich neben dem Spielplatz waren, haben wir uns entschlossen noch eine weitere Nacht dort zu verbringen und erst am darauffolgenden Tag nach Sedona zu fahren.

Sedona (mit Webcam) ist in etwa gleich touristisch wie bei uns Interlacken. Nur die Umgebung ist komplett anders. Es ist sehr trocken und die Stadt ist von bizarren Felsformationen in roter Farbe umgeben. Die Farbe ist viel rötlicher als zum Beispiel im Monument Valley. Trotz dem touristischen drum rum, haben wir es genossen. 

An dieser Stelle vielleicht noch was zu uns. Wir sind jetzt gut zwei Wochen unterwegs und haben uns gut eingelebt. Unser Wohnmobil ist nicht gerade eine Villa, desshalb sind wir froh, dass es bis jetzt noch keinen Tropfen Regen gegeben hat. Das Schlafzimmer der Kinder (siehe Fotos letzter Abschnitt) haben wir mit ihnen getauscht und Romina hat jetzt ihr eigenes Bett. Die grösseren Drei schlafen jetzt also über der Fahrerkabine.

An die komischen Blicke wenn die Leute uns sehen haben wir uns langsam gewöhnt. Der Vorteil ist, dass uns alle sehr hilfsbereit unterstützen. Ob dies jedoch aus Nächstenliebe, Freude oder einfach nur Mittleid geschieht ist nicht immer ganz so klar. Auf jeden Fall geht es uns gut!

Zu Florians Leidwesen haben wir noch immer keine grossen Tiere gesehen. Wenn wir jedoch zu sechst unterwegs sind ist es sogar für die blinden und tauben Tiere nicht sehr schwer uns kommen zu höhren und sich schnell zu verstecken.

Fotos zu diesem Reiseabschnitt und unserem Wohnmobil findet ihr hier.

Üsi grossi Reis